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Diese Geschichte ist - wie alle anderen meiner ÖPNV-Geschichten - tatsächlich passiert, allerdings ist es schon knapp  3 1/2 Jahre her (Ostern 2005), was ich da in der Stuttgarter Stadtbahn erlebt habe.

 

Heute hab' ich auf dem Nachhauseweg in der Stadtbahn mitbekommen, wie sich 4 junge Männer unterhalten haben.
Einer war, wie sich aus ihrer Unterhaltung schließen ließ, ein Mexikaner, der derzeit in Stuttgart als Praktikant mit den anderen drei jungen Männern zusammen arbeitet.
Der Mexikaner sprach zwar recht gut Deutsch, war aber offensichtlich mit der hiesigen Handhabung des Osterfestes nicht vertraut - so ergab sich folgendes Gespräch:

Mexikaner: "So, dann Dschiss bis morgan!"
1. Kollege: "Morgen? Morgen ist Karfeitag, da wird nicht gearbeitet!"
Mexikaner: "Frei? Nicht Arbeit?"
2. Kollege: "Nee, am Karfreitag arbeitet man hier nicht, da ist frei!"


Die Bahn hält an der nächsten Haltestelle, der Mexikaner steigt aus.
Im Weggehen ruft er noch:


"Gutt, dann ebben bis Monntag!"

2. Kollege: "Montag? Das ist Ostermontag!"


Die Türen schließen sich, die Bahn fährt los.

1. Kollege (leise): "Da arbeiten wir auch nicht ... "

Kollege 1 und 2 sehen sich ratlos an.

2. Kollege zum 3. Kollegen: "Du hast sicher auch nicht zufällig seine Adresse oder Telefonnummer? "

Als er den Kopf schüttelt brechen alle drei in schallendes Gelächter aus.




... der arme Mexikaner! ...

8.10.08 13:23


Wo ist meine Frau?

Ich steige in Stuttgart am Hbf in die S-Bahn nach Leonberg.
Es sind noch viele Plätze frei, und so setze ich mich auf einen Platz am Gang, und wie ich es am liebsten mag, entgegen der Fahrtrichtung. Gleichzeitig mit mir steigt ein älterer Mann - vielleicht 70-75 Jahre - ein, der sich aber nicht hinsetzt, sondern auf dem Gang stehen bleibt und sich verwirrt umschaut.
Eine Frau, die mir schräg gegenüber sitzt, fragt ihn, ob er gerne ihren Platz in Fahrtrichtung haben möchte, aber er lehnt ab und schaut weitter suchend um sich.
Die hilfsbereite Dame fragt nun, ob er denn jemanden sucht, worauf er antwortet: "Wo ist meine Frau?"
Auf weitere Nachfrage erklärt er, dass er seine Frau zuletzt am Bahnhof gesehen hat, als die Bahn einfuhr und sie eigentlich gemeinsam einsteigen wollten.
Die Dame von gegenüber fragt nun, ob seine Frau denn Hilfe benötigen würde, worauf er nur - mit einem schüchternen Lächeln - antwortet "Nein, Hilfe brauche wohl eher ich."

Nun rät ihm die nette Mitreisende, am der nächsten Haltestelle einfach mal kurz auszusteigen oder zumindest aus der Tür zu schauen, um eventuell festzustellen, ob seine Frau in einen anderen Waggon eingestiegen ist.
Das hält er wohl für eine gute Idee und setzt sich endlich beruhigt hin. Kurz bevor die Bahn am Nordbahnhof zum nächsten Mal stoppt, lacht der alte Mann plötzlich laut auf und ruft: "Na, wenigstens habe ich die Fahrkarte!"

 
Am Nordbahnhof angekommen muss der Mann übrigens gar nicht lange nach seiner Frau Ausschau halten. Kaum, dass die Bahn steht, geht schon die Tür auf und seine Frau kommt hereingestürmt: "Wo steckst du nur schon wieder? Nie kann man dich auch nur eine Sekunde aus den Augen lassen!"
Als wir alle in Leonberg aussteigen, ist die Schimpftirade so gerade eben beendet.
Ich glaube, es hat dem Mann fast schon Leid getan, dass er seine Frau dann doch nicht verloren hatte - sein Blick jedenfalls schien das zu sagen .

6.10.08 22:24


Ein bisschen doof ist ja niedlich ...

... aber manche Menschen sind einfach ZU niedlich <img xsrc= hat meine Oma immer gesagt.

Ich fürchte, in dieser Kategorie wird es viel zu erzählen geben, denn so mancher ist total niedlich - aber glücklicherweise kannte nicht jeder meine Oma und ihre Sprüche, und so ist keiner beleidigt, wenn ich ihn "niedlich" nenne .

3.10.08 21:18





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